Sala Keoku – Thailands verrücktester Tempel

Bei meinem letztjährigen Thailandurlaub entschied ich mich spontan nach Laos zu reisen, um weitere Einblicke in das ursprüngliche Südostasiatische Leben zu gewinnen. Da ich mich vorher im Isaan (Nahe der Grenze zu Thailand) befand, wählte ich die Friendshipbridge, welche das Thaistädtchen NongKhai mit Vientiane auf der laotischen Seite verbindet, um in das Nachbarland Thailands zu gelangen. Vorher wollte ich aber noch einen Abstecher zu wohl Thailands oder sogar Südostasiens verrücktestem Sehenswürdigkeitspark unternehmen, der da Sala Keoku heißt. Die skurrilen Figuren aus buddhistischer und hinduistischer Religion/Mythologie sind weltweit einfach nur einzigartig und ich habe auf meinen Reisen nie etwas vergleichbares gesehen. Ich möchte euch nicht meine Bilder vorenthalten, die ich bei meinem Besuch geschossen habe.


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Manche der Skulpturen weisen eine Höhe von 25 Metern und mehr auf und werfen einen wirklich um, wenn man vor ihnen steht. Der Initiator war Bunleua Sulilat, der auch für einen weiteren Buddha Park verantwortlich ist. Die Bauarbeiten begannen erst 1978 und somit ist dieser Skulpturenpark zwar kein archäologisches Wunder, aber mehr als sehenswert.

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Einheimische nennen den Park gerne auch den "Verrückten Park", denn sie vermuten, dass der Erbauer nicht ganz normal war, was aber wohl auch oft eher an dem Verständnis für Kunst liegt, als wirklich an der Tatsache, dass der Erbauer wirklich verrückt war.


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