Judas Priest – British Steel – Die besten Metalplatten

judas-priest-britsh-steel


Die besten Heavy Metalplatten aller zeiten : Judas Priest - British Steel (1980)

Überirdische musikalische Fähigkeiten oder einen göttlichen Studiosound braucht man bei Judas Priests Album "British Steel" nicht zu erwarten. Aber die Gabe, Hymnen zu schreiben und Vorreiter einer Metalbewegung zu werden (der NWoBHM) - die hatten die Briten anno 1980. Nach 28 Tagen in den Startling Studios wurde das Album - gemixt von Ringo Starr und produziert von Tom Allom - auf die Fans losgelassen. Und es wurde ein durchschlagener Erfolg. Auf dem Wacken oder Summer Breeze Festival röhren auf den Zeltplätzen heute immer noch aus jeder Ecke Klassiker der Platte wie "United", "Metal Gods" und natürlich "Breaking the Law".

Breaking the law, breaking the law...

Zumindest der Refrain des Songs, in dem es um das Brechen des Gesetzes geht, ist jedem Metalfan wohlbekannt. Ob Deathmetalfan, Hardcorekid, Goth oder Powermetal-Fanatiker: "Breaking the law" mit ein paar Bier intus mitzugrölen, ist schon fast Pflicht in der Metalgemeinde.

Doch auch der Titel "United", der eine Vereinigung der Metalszene fordert, ist auf zehntausenden Kutten weltweit zu finden: "United, united, united we stand" heißt die Parole, die auch und gerade heutzutage mehr als nachvollziehbar ist. Langsam und hymnenhaft mit einem mitreißendem Gesang ausgestattet, lädt der Song zum Immer-und-immer-wieder-Abspielen ein.

Die Götter des Metals?
JUDAS PRIEST - British Steel-30th Anniversary

Die Selbstbeweihräucherung darf auf einem Heavy-Metal-Album natürlich auch nicht zu kurz kommen. Mit dem Titel "Metal Gods" griffen sie schonmal Manowar vor, die sich erst 8 Jahre später als "Kings of Metal" fühlten.

"Grinder" und "Living after Midnight" sind ebenfalls Songs, die für Langhaarige noch heute eine Bedeutung haben und bei Judas-Priest-Shows nicht fehlen dürfen (ja, sie sind immer noch aktiv).

Fazit

Judas Priest waren damals ein wichtiger Baustein für den britischen Heavy Metal, der daraufhin mit Bands wie Iron Maiden oder Saxon die Welt erobern sollte. "British Steel" setzte nicht nur in der Bekleidung der Bandmitglieder um Sänger Rob Halford (Leder, Ketten, Nieten) stilbildende Elemente, sondern war auch mit einem der ersten "echten" Metalcovers (eine Rasierklinge) ausgestattet.

Damals war die Platte für die ehemalige Bluesband (!) die sechste Albumveröffentlichung und besitzt bis heute Kultcharakter, auch wenn der Härtegrad vieler Songs der Platte und die Soundqualität heutigen Maßstäben nicht mehr genügen (können). Eines steht fest: Man muss die Platte als waschechter Metaller gehört haben. "Breaking the law, breaking the law"...yeah!!


Tags: