Iron Maiden – The Number of the Beast – Die besten Metalplatten

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Die besten Metal Platten aller Zeiten

Iron Maiden - The Number of the Beast (1982)

Die "Eisernen Jungfrauen" aus Großbritannien sind die erste Band, die genannt wird, wenn die Bezeichnung "NWoBHM" fällt. Die New Wave of British Heavy Metal, zu der auch weitere bekannte Heavy-Metal-Bands wie Saxon, Judas Priest, teilweise auch Black Sabbath und Motörhead gehören, wurde von Iron Maiden maßgeblich beeinflusst. Die Musikrichtungen Power Metal, True Metal , Epic Metal und auch modernere Strömungen wie Melodic Death Metal wären ohne die Jungfrauen kaum vorstellbar.

Den Stein ins Rollen gebracht

Die Band hat mit "The Number of the Beast" anno 1982 einen Klassiker veröffentlicht, dessen Songs heute mit Ausnahme von 2-3 Titeln (die teilweise erst auf der CD-Version veröffentlicht wurden, da die damals gängigen Vinyl-Platten eine begrenzte Kapazität aufwiesen) nicht nur jedem Metaller auf der Welt bekannt sind. "The Number of the Beast" hat die damals stark abflauende Hardrock- und Metalszene weltweit wieder ins Rollen gebracht und Millionen neue Fans für harte Gitarrenmusik rekrutieren können. In Großbritannien enterte Maiden 1982 mit diesem Album als erste Metalband die #1 der Albumcharts.

Bruce Dickinson stößt dazu

Es war das dritte Studioalbum der Briten und es gibt eine Besonderheit: Ein neuer Sänger nahm die Frontposition ein. Hatte noch Paul Di'Anno von 1977 - 1981 bei Maiden gewirkt und die beiden Vorgängerplatten "Iron Maiden" (erstes Album) und "Killers" (zweites Album) eingesungen, so war es nun der von den Maiden-Fans skeptisch erwartete Bruce Dickinson, dessen Name heute jedem Rockfan ein Begriff ist. Di'Anno wurde wegen Drogen- und Alkoholproblemen von der Band gekickt und konnte niemals den großen Durchbruch schaffen - eine ähnliche Geschichte wie die von Dave Mustaine, der bei den frühen Metallica gekickt wurde, jedoch mit Megadeth in der Metalszene viel Respekt (und Millionen $) erntete.

Ruuuuun toooo the Hiiiiills - Run for your liiive!
IRON MAIDEN - Run to the Hills / The Number of the Beast
"Run to the Hills" ist einer der bekanntesten Songs auf dieser Platte und konnte mit Sicherheit 99 Prozent der damaligen Maiden-Fans vom neuen Sänger überzeugen. Denn diese Screams und diese hohen Stimmlagen hätte ein Di'Anno niemals hinbekommen. Doch auch die 5 Titel, die sich die Käufer der Platte davor anhörten, sind allesamt Klassiker. Gleich der erste Song ("Invaders"), der schnell und melodiös voranschreitet und der zweite, balladeske Titel ("Children of the Damned") sind Songs, die man einfach als Metalfan kennen muss. Weiter geht es mit "The Prisoner", welches mit einem berühmten Filmzitat startet und davon handelt, sich aus dem Gefängnis (metaphorisch) zu befreien und ein "free man" zu werden anstatt ein "prisoner" zu bleiben.

"The ritual has begun, Satan's work is done"

Dann kommt nach "22 Acacia Avenue" endlich der namensgebende Titel "The Number of the Beast". Dies ist natürlich die "666" - auch wenn das Thema "Teufel" im Metal schon damals nicht besonders originell war, so leistet das Maiden-typische Rhythmusgitarren-Doppel hier so gute Arbeit, dass dieser Song heute in jeder Karaokebar der Welt zur Auswahl steht - Glückwunsch an denjenigen, der diese hohen Stimmlagen und diese Power erreichen kann. Nach "Run to the hills" kommen noch "Gangland", "Total Eclipse" und "Hallowed Be Thy Name", wobei besonders "Gangland" unterschätzt wird.


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