Gründe für eine vegetarische Ernährung

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Gründe für eine vegetarische Ernährung

Verschiedene Gründe bewegen Menschen in der heutigen Zeit, Fleisch von ihrem Speiseplan zu entfernen und vegetarisch zu essen. Manche Menschen entscheiden sich wegen der gesundheitlichen Aspekte für den Verzicht auf Fleisch, für andere gibt es ethische Gründe, sich einer Ernährung mit Fleisch zu widersetzen. Besonders die bekannte und allgegenwärtige Massentierhaltung und die Schlachterei von Tieren kann nicht oft genug von Vegetariern und Veganern als besonders abscheuliche Form der Tierquälerei angegriffen werden. Darunter sind auch viele Prominente, die das fleischfreie Leben für sich entdeckt haben und komplett auf Tierprodukte oder wenigstens auf Fleisch verzichten.
Jahr für Jahr werden Millionen von Tieren getötet, um für die Ernährung der Menschen herzuhalten, obwohl es neben der grausamen Weise, auf welche die Tiere umgebracht werden, noch viele andere Argumente für eine gesunde Ernährung und gegen Fleisch gibt, zum Beispiel gesundheitliche Aspekte, der große Hunger weltweit (besonders in Entwicklungsländern) sowie ökologische Gründe, um also nachhaltig zu leben.
Besonders schlimm sind außerdem auch soziale Aspekte für die Tiere – bspw. leiden Schweine oder Kühe enorm, wenn ihre Nachkommen einfach entrissen werden, damit sie geschlachtet und verarbeitet werden können. Wer dies bereits einmal erlebte, isst so schnell kein Fleisch mehr, da er weiß, was im Hintergrund passiert. Genauso ist es aber auch mit sich selbst kaum vereinbar, dass Tiere zu Schaden kommen, ja sogar umgebracht werden, damit man den eigenen Hunger stillt. Dies sollte man immer wieder bedenken, falls man noch Fleisch isst.
Auch auf den Körper wirkt sich der Fleischkonsum aus. Proteine, Fette, Zucker und Hormone sind nach Ansicht führender Ärzte auch ursächlich für Hautunreinheiten und erhöhte Cholesterinwerte. Unabhängige Studien bewiesen ebenso, dass Vegetarier in vielen Fällen unabhängig von sonstigen Aktivitäten oder Gewohnheiten in der Regel niedrigere Werte als Fleischesser aufzeigten. Auch Herzerkrankungen und diverse andere Alterserkrankungen wie Impotenz, Diabetes oder Adipositas können die Folge sein, ignorieren doch viele, dass die Tiere, welche sie zu sich nehmen, aufgrund der Massenhaltung nur so mit Medikamenten vollgestopft werden und daher bei Krankheiten enorme Resistenzen gegen Antibiotika bilden können. Es ist also auch nachhaltig bei etwaigen Gesundheitsproblemen noch schwieriger, diese medikamentös zu behandeln.
Hühner und vor allem Hähne leiden besonders unter der Massentierhaltung. Da sich die Existenz der Hähne wirtschaftlich nicht lohnt und diese zu wenig Fleisch bei der Züchtung abwerfen, werden etwa 50 Millionen Hähne jährlich zerhäckselt oder vergast. Immer wieder prangern dies auch Tierschützer und Rechtsanwälte an, da dies ganz klar ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ist – Abhilfe kann man nur schaffen, indem man auf Eier weitestgehend oder komplett verzichtet. Aber auch die Hühner haben kein schönes Leben – müssen sie doch die ganze Zeit über unter grausamen Bedingungen immer wieder Eier legen und dies konstant unter höchstem Stress. Wenn die Tiere nur zum Verzehr genutzt werden sollen, sind sie dazu noch gesundheitlich stark eingeschränkt und leiden aufgrund ihres angezüchteten Übergewichts an Knochen- und Muskelproblemen, die starke Schmerzen verursachen.
Wer sich also gegen Fleischkonsum entscheidet, tut aktiv etwas gegen Tierquälerei und für den Tierschutz, da weniger Tiere sterben oder unter schlechten Bedingungen gehalten werden müssen. Und wer viel Wert auf Bettsport legt, sollte vom Fleischkonsum ebenso Abstand nehmen, da er auf Dauer impotent machen kann. Fleischesser werden öfter aufgrund verstopfter Arterien im Alter impotent, bereits ab 40 zeigen enorm viele Probanden Probleme, welche vor allem an den Östrogenen, welche man mit Hühnern, Fischen und Milchprodukten zu sich nimmt. Da der Körper diese von alleine kaum abbaut oder wieder ausscheidet, werden sie im Körper eingelagert und sorgen mittel- oder langfristig mindestens für gesundheitliche Einschränkungen, wenn man nicht auf Fleisch verzichtet und alternative Ernährungskonzepte aufstellt.
Bis zu eine halbe Milliarde Tiere schlachtet man in Deutschland jährlich, um den Fleischkonsum abdecken zu können. Doch auch vor der Schlachtung, welche aufgrund der katastrophalen Haltungsbedingungen schon teilweise eine Erlösung für die Tiere bedeutet, werden viele Tiere schlecht behandelt. Man züchtet sie nur, um einen möglichst hohen Gewinn erzielen zu können  und nimmt daher wenig Rücksicht auf den Gesundheitszustand der Tiere.
Wer sich einmal die Fütterung der Tiere genauer anschaut, wird bemerken, dass vor allem Getreide in Massen verfüttert wird, da es unter ökonomischen Aspekten ideal zur möglichst hohen Mästung der Tiere ist. Obwohl in afrikanischen oder anderen Schwellenländern immer noch viele Menschen an Hunger leiden, verfüttert man das Getreide lieber an Tiere, um mehr Fleisch produzieren zu können. Nach Schätzungen von Forschern könnten alle Menschen problemlos auf der Welt satt werden, wenn man den Kalorienbedarf der Tiere auf die Weltbevölkerung überträgt. Sogar mehr als alle aktuellen Erdbewohner könnten von der verfütterten Menge der Tiere satt werden, ohne Probleme.
Tiere, in der heutigen industriellen Fleischproduktion, leiden oft während ihres mehr oder weniger langen Lebens enorme Qualen, um anschließend unter schlechtesten Bedingungen getötet zu werden, damit Menschen satt werden können. Wer sich ohne tierisches Fleisch ernährt, nimmt weniger Medikamente zu sich, lebt gesünder und hat im Alter meistens mit weniger Krankheiten zu kämpfen, die Probleme verursachen. Es ist also mehr als nur eine Überlegung wert, selbst Vegetarier zu werden, um sich und anderen Lebewesen zu helfen.

(Bild: diverse Tofuspeisen; Bildquelle: Wikipedia - This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.)


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